Muskelverspannungen und Rückenschmerzen

Häufige Rückenschmerzen führen oft zu einem Kreislauf, den man nur schwer durchbrechen kann. Selbst Experten sprechen häufig vom Teufelskreislauf Rückenschmerzen.

Auslöser hierfür sind die anfangs oft vernachlässigten Muskelverspannungen. Die harten, verspannten Muskeln schmerzen zum einen selber, außerdem können sie in der Nähe verlaufende Nerven irritieren und so Schmerz auslösen. Dabei entsteht ein Teufelskreislauf: Die verspannten Muskeln erzeugen die Schmerzen – aufgrund von Schmerzen verspannt sich die Muskulatur weiter – die Schmerzen nehmen zu und so weiter. Auf diese Weise verursachen Schmerzen und Verspannungen sich gegenseitig.

Die weitreichenden Folgen, hauptsächlich für die Bandscheiben, wird im Folgenden detailiert beschrieben.

Muskelverspannungen

Obwohl die Ursachen und Auslöser für das Rückenproblem sehr vielfältig sind, führen sie meist zu dem gleichen Ergebnis: Muskelverspannungen! Diese Verspannungen werden anfangs vernachlässigt und über einen langen Zeitraum "ertragen". Auch die Dauer der Verspannungen hält oft mehrere Stunden pro Tag an. Hier beginnt der Teufelskreislauf.

Rückenmuskulatur

Man unterscheidet zwischen der inneren Rückenmuskulatur und der Rumpfmuskulatur. Die Größe der Rückenmuskeln ist beachtlich und die Auswirkungen einer Muskelverspannung im Rücken dementsprechend. Probleme bereiten vor allem die Langzeitfolgen häufiger Verspannungen: die angespannten Muskelfasern behindern und vermindern die Durchblutung, was zu Muskelverhärtungen und auch zu anhaltenden Entzündungen führt. Ein automatischer Schutzmechanismus des Körpers spannt den Muskel weiter an, so dass eine sich selbstverstärkende Wirkung von Anspannung, verminderter Durchblutung und Entzündung entsteht.

Bandscheiben

Ein weiterer sehr entscheidender Faktor bei Rückenschmerzen sind die Bandscheiben bzw. der Zustand der Bandscheiben.

Eine Bandscheibe (lat. Discus intervertebralis) ist eine flexible, faserknorplige Verbindung zwischen den Wirbeln. Die Wirbelsäule des Menschen besitzt 23 Bandscheiben. Die Bandscheiben machen etwa 25 % der Gesamtlänge der Wirbelsäule aus.

Aufbau

Bandscheiben bestehen aus zwei Teilen:

  • äußerer Faserring (Anulus fibrosus)
  • innerer Gallertkern (Nucleus pulposus)

Der Faserring besteht aus konzentrischen Schichten von kollagenen Bindegewebsfasern (Außenzone), die nach innen allmählich in Faserknorpel (Innenzone) übergehen. Die Bindegewebsfasern heften sich an den Wirbelkörpern an.

Der Gallertkern ist ein zellarmes gallertiges Gewebe mit einem hohen Wassergehalt. Er wirkt wie ein Wasserkissen stoßbrechend.

Die beiden Elemente der Bandscheibe, Kern und Hülle, erfüllen verschiedene Funktionen.
In Ruhestellung (liegen/schlafen) nimmt dernGallertkern Wasser aus dem umliegenden Gewebe auf. Dadurch entsteht ein starker Flüssigkeitsdruck, der von der zugfesten Außenhülle aufgefangen wird. Auf diese Weise bildet die Bandscheibe ein festes Wasserkissen zwischen den Wirbelkörpern. Da es während des Tages viel häufiger zur Belastung als zur Entlastung kommt, verlieren die Wasserkissen der Bandscheibe allmählich an Druck: Deshalb sind wir gegen Abend meist um etwa drei Zentimeter kleiner als morgens nach dem Aufstehen…

Dieses Auspressen und Aufsaugen ist der einzige Weg, die Bandscheiben mit Nährstoffen zu versorgen, da sie keine Blutgefäße besitzen. Der Druckwechsel zwischen Be- und Entlastung ist also eine Grundvoraussetzung für den Stoffwechsel der Bandscheiben.

Die Bandscheiben bleiben zu flach

Kombiniert man die "Muskel-Problematik" mit der Funktion und Regeneration der Bandscheiben wird die Tragweite der Rückenschmerzen deutlich: die Muskelverspannungen behindern die für die Bandscheiben sehr wichtige Flüssigkeitsaufnahme! Die Muskelverspannungen erzeugen einen Muskeldruck auf den Bandscheiben was eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme verhindert (Wie das Drücken auf einen Schwamm, in den eigentlich Flüssigkeit hinein soll).

Das Resultat sind zu flache Bandscheiben. Die Ausdehnung, wie bei einer gesunden Wirbelsäule um bis zu 3 cm, wird stark behindert.

Druck auf Nerven

Jetzt kommt noch ein weiterer Punkt zum Teufelskreislauf hinzu: Durch zu flache Bandscheiben ist zwischen den Wirbelkörpern nicht mehr genug Platz. Es entsteht eine Reizung der austretenden Nerven. Das ist nicht nur sehr unangenehm sondern oft auch sehr schmerzhaft! Als Schutz-Reaktion verkrampft die Rückenmuskulatur und der Teufelkreislauf ist perfekt! Es fängt wieder von vorne an...

Ein wirklicher Behandlungserfolg kann deshalb nur erzielt werden, wenn dieser über Jahre oder Jahrzehnte aufgebaute und verfestigte Teufelskreis durchbrochen wird.

Hinzu kommt noch die ungleiche Belastungszeit. Im Durchschnitt sind wir 16 Stunden "auf den Beinen" und liegen aber nur 8 Stunden im Bett! Hier wird deutlich, warum gerade bei Rückenproblemen das Liegen eine große Rolle spielt.

Deshalb dehnt Variostretch

Mit Variostretch können Sie den Teufelskreislauf durchbrechen! Das Variostretch-System ist in der Lage Ihre schmerzbedingten Muskelverspannungen dauerhaft zu lösen, da Sie Variostretch JEDEN TAG CA. 8 STUNDEN BENUTZEN werden. Die sanfte, regelmäßige und ausdauernde Dehnung Ihrer gesamten Wirbelsäule zusätzlich zu der Körperanpassung einer Spitzen-Matratze bringt den Erfolg.